Die Psychoanalyse ist das eigene Denken der Jurisprudenz.

Freiheit und Krisis, S. 544 (Schlusssatz)

Tod und Normativität

Es stehe im obersten Interesse der Menschheit, so Adorno, den noch kaum richtig durchdachten Zusammenhang von Normativität («Du sollst») und tremendum («Zone», «Sphäre») zu erhellen, und «dass wir uns der zivilisatorischen Verblendungsmechanismen entäusserten, die diese Sphäre immer wieder uns verhüllen». Die Projektion des tremendum führt zum menschengemachten Grauen in der Welt. Adornos Forderung nach einer Integration des Todes durch die Kultur entspricht auf individueller Ebene das Ziel der psychoanalytischen Einzelanalyse: «Die Integration dieses Traumas in die symbolische Ordnung ist das Ziel der Analyse.» (Schulte)

Freiheit und Krisis, S. 503

Wendung aufs Subjekt (Widerspruchstheorie)

In den Studien zum autoritären Charakter wenden sich Adorno und seine Mitautoren gegen die vulgärmarxistische Vorstellung, Rechtsradikalismus sei einfach ein Ausdruck sozialer Missstände. Diese Vorstellung hat sich heute wieder durchgesetzt.

Freiheit und Krisis, S. 200 f.

Entfremdung

Die Tiefenschicht der Selbsttäuschung, die sich in der Gleichgültigkeit, Menschenfeindlichkeit und im Unrecht zeigt, ist im Marxismus nie in den Blick gekommen: «Die Tiefenschicht des Phänomens liegt darin, dass Angst nicht irgendwelchen Bedrohungen und Sinnlücken, sondern letztlich dem Abgrund der eigenen Freiheit gilt», so der Philosoph Emil Angehrn: Die eigentliche, «tiefste Entfremdung» liege «in der Fremdheit (gegenüber) der eigenen Freiheit».

Freiheit und Krisis, S. 265

 

Meinungsäusserungsfreiheit und Verbot der Volksverhetzung

Die Meinungsäusserungsfreiheit steht in direktem Widerspruch zur Hassrede und Diskriminierung, nicht nur in indirektem Widerspruch über den Umweg der Menschenwürde: Hass wendet sich gegen die Offenheit des Geistes, rächt sich stellvertretend in Anderen am Leben und macht Mitglieder bestimmter Gruppen, die den Abgrund der Freiheit zu repräsentieren haben, klein, mundtot und anpasserisch […]. Hassrede schliesst Menschen aus der Diskursgemeinschaft aus und steht damit in direktem Widerspruch zur Meinungsäusserungsfreiheit.

Freiheit und Krisis, S. 527

Der Hass genügt sich selbst

Der Antisemitismus braucht keine Gründe und keine Argumente. Dem Schriftsteller Patrick Tschan ist mit «Ja» zu antworten, wenn er hinsichtlich des Rechtspopulismus fragt: «Wollen sie vielleicht den Wahn?» Mit dieser Frage bringt Tschan zum Ausdruck, dass Rechtspopulisten nicht einmal mehr Argumente brauchen, um Menschen für sich einzunehmen. Verneinung der Realität und Aufbau einer wahnhaften Realität seien ein gängiges Muster bei Menschen, die Verletzungen und Zurückweisungen in Familie und Gesellschaft erfahren haben, so Tschan – wobei Erfahrungen der Begrenzung aus existenzial-psychoanalytischer Perspektive eine ontologische Dimension aufweisen. Solche Menschen zögen eine Schutzmauer hoch aus Ignoranz, die sie zwischen die real existierende und ihre konstruierte Wirklichkeit stellen. Die Forderung nach einer anderen Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik sei insofern nur die halbe Antwort, als nicht berücksichtigt werde, worum es dem Autoritarismus geht: um «Ausgrenzung der Realität» und «Etablierung des Wahns als neue Wirklichkeit».
Der ‹Normale› leugnet das Böse sowohl bei sich selbst als auch bei den Anderen – dies liegt in der Abwehr-Logik begründet. Der Schriftsteller Moritz Goldstein schreibt im Jahr 1912 über das neurotische Subjekt, welches Lacans «Diskurs der Universität» führt und ideologisch am Glauben festhält, dass Hass Gründe haben muss, die sich der Vernunft erschliessen: «Wir können unsere Gegner leicht ad absurdum führen und ihnen zeigen, dass ihre Feindschaft unbegründet ist. Was ist damit gewonnen? Dass ihr Hass echt ist.»

Freiheit und Krisis, S. 322 f.

Summa lex

In dieser positiven Hinsicht (Gebot) des «Siehe hin!» oder «Höre hin!» oder «Begegne unvoreingenommen!» findet die moralische summa lex ihren höchsten Ausdruck im Verhältnismässigkeitsprinzip (Einzelfallgerechtigkeit) – aber auch in Rechtsprinzipien wie dem Anspruch auf das rechtliche Gehör, der richterlichen Unabhängigkeit und Unvoreingenommenheit oder im Individualisierungsprinzip in der Sozialhilfe.

Freiheit und Krisis, S. 525 f.

Menschenwürde

Daraus, dass der Mensch das begrenzte und sterbliche Sein, welches er ist, zu sein hat, und daraus, dass er daran leidet, dass er zu sein hat, was er ist und als was er sich (verdrängtermassen) erkennt, zieht der Mensch seine besondere Würde. Er kann diese Last, die er zu tragen hat, nicht abwerfen, sondern nur verdrängen, dass er sie trägt und zu tragen hat. Mit dieser Last wird er auch seine Würde nicht los.

Freiheit und Krisis, S. 531

Fug und Unfug

Heidegger phantasierte zudem, ein ganzes Volk sei von der Geschichte – dem Seinsgeschick – zu einem solchen Sprung in die Freiheit berufen: So, als würde das Absolute wie bei Hegel von einem Ideenhimmel aus den Geschichtsverlauf bestimmen. Mit Blick auf den Geschichtsdeterminismus beim späten Heidegger bemerkt Rentsch spöttisch über Heideggers Konzeption des Seins: «Wie eine göttliche Instanz agiert es geschichts- und sprachschöpferisch, es ist verborgen und entbirgt sich, es schickt Fug und Unfug, es lichtet und wohnt in der Sprache, seinem Haus.»

Freiheit und Krisis, S. 451 f.

Ersatzbildungen des Absoluten

Begriffe wie die folgenden bezeichnen in der vorliegenden Arbeit ein (nahezu) Identisches respektive Hypostasen oder Aspekte dieses Identischen: «das Nichtidentische», «Freiheit», «Transzendenz», «Ereignis», «Inder-Welt-sein», «Aletheia», «Unverfügbarkeit», «Vulnerabilität», «Ausgesetztsein», «Dass», «Ich-Fragmentierung», «präpsychotische Krise», «das Mystische», «Unbewusstes», «Sich-nicht-selbst-Haben», «absolutes Ich», «Qualia», «phänomenales Bewusstsein», «Ich-Du-Verhältnis», «Teilnehmerperspektive», «Gattungsbewusstsein», «primäre Objektbeziehung», «Urtrauma», «Schamfall», «Kontrollverlust», «Ausnahmezustand», «Derealisation», «Depersonalisation», «Kastration», «Kenosis», «Tod».

Freiheit und Krisis, S. 26

Ereignis-Revisionismus

Hinzu kommen Schwierigkeiten der Abwehr: Vom Tod in concreto (Krisis, Trauma, psychotische Dekompensation) will man nichts wissen. Sodann besteht die technische Schwierigkeit, «das Begriffslose mit Begriffen aufzutun» (Adorno) – also die Schwierigkeit der ontologischen Differenz und des damit zusammenhängenden hermeneutischen, kreisenden Denkens, das seinen ‹Gegenstand› nicht auf direktem Weg trifft. Im Zusammenhang mit dieser Schwierigkeit steht die Schwierigkeit der Beweisbarkeit psychoanalytischer Aussagen: Dass es ein Abgewehrtes (die abgründige Freiheit) und die Abwehr (das anthropologische Böse) gibt, lässt sich empirisch nicht beweisen. Es wäre «Ereignis-Revisionismus» (Badiou), Psychoanalyse wie eine empirische Wissenschaft zu betreiben und empirische Beweise zu fordern für Kastration und Todestrieb, für die abgründige Freiheit und die Rebellion des Subjekts gegen sie.

Freiheit und Krisis, S. 36

Bilderverbot

Wenn man sich das Unbewusste also (substanzontologisch, vorhandenheitsontologisch) denkend vorstellt, erhält man eine Struktur des Absoluten, das – für sich betrachtet, wenn man vom Denken abstrahiert – selber keine solche Struktur aufweist. Die ontologische Differenz wird also absichtlich verletzt, um eine Vorstellung des Unbewussten zu erhalten – so wie man das Bilderverbot in den Religionen verletzt, um über Gott reden zu können, was man entgegen Ludwig Wittgenstein auch sollte: Es gelte, das Begriffslose mit Begriffen aufzutun (Adorno). Die Verletzung der ontologischen Differenz ist also Voraussetzung, um überhaupt über das Unbewusste sprechen zu können. Auf diese Weise wird das Unbewusste verfehlt, wenn es zur Sprache kommt; und um es zur Sprache zu bringen, muss man es gewissermassen verfehlen wollen. Das Bilderverbot sei strikt einzuhalten, so Adorno, und es werde gerade durch Bilder, Sprache und Kunst eingehalten.

Freiheit und Krisis, S. 41

«Nicht Vergegenständlichung ist ein berechtigter Vorwurf (denn nichts wird hell ohne Vergegenständlichung), sondern falsche Vergegenständlichung» (Karl Jaspers).

Freiheit und Krisis, ebd.

Volle Wesung

Im Gegensatz zur flächigen Verschmelzung der Abwehr ist die ‹Verschmelzung› der Freiheit (die Ich-Fragmentierung), die den Anderen sein lässt, räumlich im Sinne von geschichtlich: Freiheit schliesst das Vorne und Hinten der Zeit nicht aus. «Geschichtlich» im Sinne der Geschichtlichkeit des Daseins sei die «volle Wesung des zeit-räumlichen Ab-grundes und somit der Wahrheit», so Heidegger.

Freiheit und Krisis, S. 241

Abwehr ist eine Daueranstrengung

Die Metanoia – Kants Anziehen des neuen Menschen – ist bereits Gegenstand von Platons Höhlengleichnis. Benjamin spricht hinsichtlich dieser radikalen Aussetzung, des Exodus aus dem Horizont der Selbsttäuschungen, von «existenziellem Weltwandel», Sartre von «radikaler Konversion», Bloch von «Exodus aus dem Statischen», Tugendhat von «Transformation des Selbstverständnisses», Augustinus von innerer Umkehr: «In te ipsum redi!», «Kehre in Dich selbst zurück!» – treffender wohl gerade umgekehrt: «Gehe aus Dir heraus!», «Setze Dich aus!», «Begegne!» –, «Wähle Dich selbst!». Die «messianische Zeit» (Agamben), die «gelebte Zeitlichkeit» (Lipowatz) und das Ergriffensein vom Augenblick – dieses weltstürzende und weltöffnende Aufreissen des Horizonts der Freiheit ist ‹schon da› und ‹noch nicht da›: Die Metanoia ist ‹Kern des Unbewussten›, normalerweise nur unzulänglich verdeckte Apokalypse: Abwehr ist eine Daueranstrengung.
Der Imperativ «Ändert euren Sinn!» oder «Denkt um!», «Metanoeite!» – dieser Aufruf Johannes’ des Täufers erfahre in der lateinischen Übersetzung (mit «Poenitentiam agite!», «Tuet Busse!») einen empfindlichen Bedeutungsverlust, so der Philosoph Stefan Brotbeck. Die Metanoia (altgr. μετάνοια: Busse, Reue) steht für Wendepunkt, Sprung, positiver Kairos: für das Ergreifen des Augenblicks. Existenzial-ontologisch zielt «Umkehr» oder «Auferstehung zu neuem Leben» (Kants Anziehen des neuen Menschen) nicht auf ein Reich jenseits des physischen Todes, sondern auf ein diesseitiges, mögliches Reich jenseits desjenigen Todes, der die Verschliessung des Geistes, die Beziehungsunfähigkeit, die Gleichgültigkeit und Gefühlskälte ist.

Freiheit und Krisis, S. 293

Zweiter Akt der Aufklärung

Gemäss Bloch steht – «um des ‹Reichs der Freiheit› willen» – ein zweiter Akt der Aufklärung an, eine unbanale und unterirdische Gottlosenbewegung: «Empfindlichst gegen das Imaginäre, doch ebenso für das so Subversive wie Transzendierende, gerade ohne Transzendenz darüber».

Freiheit und Krisis, S. 200

Rassismuskritik braucht ein Verständnis der Psychose

Der Psychotiker steht besonders betroffen – also gerade nicht gleichgültig – vor seiner Freisetzung ins Un-zuhause der Freiheit.
Lacans Begriff für den psychotischen Umbau der Realität ist der «Diskurs des Hysterikers», dagegen verwendet Lacan den Begriff «Psychose» für die (prä‐)psychotische Dekompensation: für das Fallen ins Bodenlose, für Hells «Schamfall», für die Vernichtungsangst, die Verzweiflung. Der Psychotiker will diese (prä‐)psychotische Dekompensation durch Realitätsumbau zum Verschwinden bringen, während der Neurotiker nichts von dieser unablässigen Transzendenzabwehr durch Realitätskonstruktion wissen will. «Ideologie» heisst, dass das Subjekt nichts von dieser Gefahr des Zusammenbruchs einer wahnhaften Selbst- und Realitätskontrolle weiss – sie ist die Verdeckung der Gefahr des Zusammenbruchs.
Gruppendynamiken, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Konflikte werden mit Blick auf die Psychose verstehbar, so Bion. Die paranoid-schizoide Phantasie der Verfolgung durch dunkle Gestalten (durch Objekte des Denkens) ist weniger bedrohlich als die namenlose Vernichtungsangst des In-der-Welt-seins: Gegenstände des Denkens (Seiendes) kann man benennen und gedanklich fassen. Imaginär dunkel gemachte Gestalten beugen sich der Kontrolle durch das Denken: Sie sind fassbar, identifizierbar und auch vernichtbar. Angst kann dingfest gemacht werden – dies macht die Fremdenfeindlichkeit so attraktiv für das traumatisch verfasste Subjekt.

Freiheit und Krisis, S. 206

Hermeneutischer Zirkel und Rechtssinn

Der Sinn des Rechts (die ontologische Freiheit) wird verständlich vor dem Hintergrund des moralischen Unrechts (der Abwehr der Freiheit stellvertretend in Anderen), und moralisches Unrecht wird verständlich vor dem Hintergrund des Rechtssinns (Freiheit). Über das moralische Unrecht lässt sich widerspruchstheoretisch der transethische (das heisst: analytisch fundierte) Sinn des Rechts aufweisen. Die hermeneutische Frage lautet: Was zeigt sich in Rassismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Völkermord als verschlüsselter Sinn? Wogegen wendet sich Rassismus eigentlich – das heisst: seinem verschlüsselten, verdrängten Sinn nach? Von der Freiheit (dem Rechtssinn) her lassen sich umgekehrt die Pathologien verstehen. Formuliert als Frage: Was ist an der Freiheit, dass das Subjekt durch Mord gegen sie rebelliert?

Freiheit und Krisis, S. 78

Hass- und Selbsthass-Abwehr (Rationalisierung, Ideologie)

Die Ausgrenzung Schwacher ist in grundlegender Hinsicht unverstanden, wenn hinter Missbrauchsdiskursen und Skandalisierungskampagnen unter Titeln wie «Sozial-Schmarotzer» oder «Schein-Invalide», die den Verdacht auf Schwache und Randgruppen lenken, in einer funktionalistischen Weise nur versicherungspolitische, finanzpolitische, sozialpolitische und machtpolitische Strategien erblickt werden. Mithilfe von Missbrauchsdiskursen lässt sich die Abwehr ontologischer Vulnerabilität verschleiern (Abwehr der Abwehr). Die Ausgrenzung Fremder und Schwacher erscheint als vernünftig: Durch «Kriminalität» oder «Faulheit» haben sich Fremde und Schwache gemäss der Abwehrlogik selbst aus dem gesellschaftlichen Zusammenhang genommen, aus dem sie herausgedrängt werden.

Freiheit und Krisis, S. 322

Die Denkgeschichte als Prüfstein

Das psychoanalytische Denken hat noch mit weiteren Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein solches Denken muss namentlich aufpassen, dass es nicht selbst das Traumatische (die Freiheit) abwehrt – etwa dadurch, dass es Affekte wie Angst und Scham auf den Sexualtrieb bezieht anstatt umgekehrt diesen auf die Affekte. Angesprochen ist hier Sigmund Freuds Hermeneutik des Triebwunschs, die sich als eine Ideologie der Fremdbestimmung erweist. Gegen diese Gefahr, dass die Psychoanalyse Opfer ihres eigenen Abwehrbegriffs wird, gibt es ein Mittel: den Blick in andere Disziplinen, in die Literatur und in die ganze Denkgeschichte. Ein solcher Blick erweist sich für die theoretische Psychoanalyse wie ein Prüfstein, der verhindert, dass man beim psychoanalytischen Nachdenken auf Abwege gerät, Abwegiges produziert, Sinn in Unsinn verkehrt und sich verspekuliert. Psychoanalyse – verstanden als sinnkritisches, sprachanalytisches, ideologie- und religionskritisches Denken – ist so alt wie die Philosophie.

Freiheit und Krisis, S. 23

Psychoanalyse ist aufgewärmte Denkgeschichte.

Freiheit und Krisis, S. 153

«Der Anwaltsberuf ist in seiner Grundtendenz hysterisch.»

Schulte, Martin: Das Gesetz des Unbewussten im Rechtsdiskurs: Grundlinien einer psychoanalytischen Rechtstheorie nach Freud und Lacan, Berlin 2010, S. 216. Gemäss Slavoj Žižek ist der Hysteriker ein Subjekt, dessen ganzes Sein die Unsicherheit ist, was es für den Anderen darstellt (ebd., S. 215)

Fragmentierungsantidot

Der Wahn ist Medizin gegen die Verzweiflung, oder mit den Worten meines Bruders: Halluzinationen (Wahnbildungen) sind eine Art «Fragmentierungsantidot», das vor der katastrophischen Überschwemmung schützt, die «bei tieferen und intensiveren Begegnungen besonders droht». Der «drohenden Fragmentierung des Selbst wird der Wahn als kohäsiver Abwehrmechanismus entgegengesetzt».

Freiheit und Krisis, S. 216

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